Je mehr dein Herz sich für dich öffnet, umso mehr kommt alles zu Tage, was deiner liebevollen Aufmerksamkeit bedarf.
Unter der Härte und Vernachlässigung entdeckst du wahrscheinlich Einsamkeit, Scham, Angst vor Ablehnung oder existenzielle Ängste. Wenn wir diese Emotionen im Körper fühlen, können wir sie in unsere Lebensgeschichte oder die unserer Ahnen einordnen.
Unabhängig davon, ob diese Lasten zu dir gehören oder transgenerational sind, sie sehnen sich alle danach von dir bezeugt, gefühlt und in ihre weise Essenz verwandelt oder losgelassen zu werden. Wir erlauben den Empfindungen sich frei durch unseren Körper zu bewegen und geben uns dem Prozess hin, indem wir das Mitgefühl die Arbeit machen lassen. Dafür gilt es dein mitfühlendes, weises Selbst, den wohlwollenden Blick auf dich und dein Vertrauen in unser gemeinsames Menschsein weiter zu stärken.
Üben macht uns vollkommen im Klarkommen mit unserer menschlichen Unvollkommenheit.